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Schwäbischer Albverein e.V.

Ortsgruppe Neuhausen / Fildern

Mitteilungsblatt vom 01.10.2020

Artikel für's Blättle bitte bis Freitags abends an:
mitteilungsblatt@albverein-neuhausen.de

Voranzeige - Wanderführertreff am Freitag, den 9. Oktober

Begegnungen und Wanderungen sind uns auch in Zeiten der Corona-Pandemie wichtig, bei Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln. Daher wollen wir auch für 2021 wieder ein Jahresprogramm beim Wanderführertreff erstellen.

Hierzu laden wir alle Wanderführer des Wanderjahres 2020 sowie alle Mitglieder, die sich mit einem Wandervorschlag für das Jahresprogramm 2021 einbringen möchten, am Freitag, den 9. Oktober um 19:30 Uhr in die Schloss-Scheuer herzlich ein; ein Vesper wird serviert. Selbstverständlich unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln.

Bitte bringt Bildmaterial von 2019 mit sowie Wandervorschläge für 2021.

Wer an diesem Abend verhindert ist, kann die Wandervorschläge in den Briefkasten an der Schloss-Scheuer einwerfen (Aufschrift "Jahresprogramm 2021“), oder vorzugsweise per E-Mail senden.

Bitte um kurze Rückmeldung zur Teilnahme per E-Mail oder Telefon.

Auf zahlreiche Beteiligung freut sich der Wanderwart mit seinem Team
(Tel: 07158 / 6 31 81; E-Mail: wanderwart@albverein-neuhausen.de)


Einladung zum Arbeitseinsatz im Biotop Lehmgrube

Liebe Biotop-Pfleger,
am Samstag, den 10. Oktober 2020 wollen wir wieder einen Arbeitseinsatz im Biotop durchführen.

Wir werden wie immer die Hartholzgewächse aus der Wiese entfernen und einige verwilderte Büsche beseitigen. Vermutlich gibt es auch einige Überraschungen mit neuen Arbeiten auf der anderen Seite des Biotops.

Bitte bringt festes Schuhwerk, dem Wetter angepasste Kleidung und Arbeitshandschuhe mit. Corona - ich würde gern genau planen und vorbereiten können.

Bitte meldet Euch bei mir an, wenn Ihr kommt bzw. ab, wenn Ihr nicht kommt oder Bedenken habt.

Auf Euer Kommen freut sich wie immer
Euer Naturschutzwart.

Treffpunkt ist um 09.00 an den Obstbäumen. (Hauptstraße nach Wolfschlugen)


Rückblick der Busreise in die Eifel

Am 15. Sept. um 6 Uhr machten sich 18 Reiselustige mit dem Bus Richtung Eifel auf den Weg. Die Vesperpause fand Corona bedingt im Bus statt. Um 9.30 Uhr konnten wir bei schönstem Wetter die Fahrt mit dem Schiff „Godesburg“ von Bingen nach Bacharach genießen. Vorbei an der Loreley fuhren wir im Bus nach Koblenz zum Deutschen Eck. Laut Programm überquerten wir mit der Seilbahn den „Vater Rhein“. Von der Aussichtsplattform „Rhein-Mosel-Ausblick“ hatten wir eine herrliche Sicht. Einige von uns gingen in die Festung Ehrenbreitstein, andere schauten sich die Altstadt von Koblenz an. Auf Anregung unseres Reiseunternehmers und Fahrers Klaus Melchinger machten wir im kleinen Fachwerkstädtchen Linz am Rhein eine Kaffeepause. Weiter ging es dann mit der Autofähre über den Rhein zum 4* Dorint-Hotel in Bad Neuenahr.

Ein Reiseführer begleitete uns am nächsten Tag in die Vulkaneifel. Der erste Halt war die Brücke von Remagen und das Schloss Bürresheim. Der nächste Stopp waren die drei Dauner Maare, sie werden auch als „Augen der Eifel“ bezeichnet. Vom Parkplatz Weinfelder Maar wanderten wir auf den Mäuseberg zum Dronketurm (Gründer des Eifelvereins) mit herrlichem Ausblick. Wir stärkten uns im Café Maarblick am Schalkenmehrener Maar. Pünktlich zum Ausbruch des kleinen Kaltwassergeysir „Wallender Born“ waren wir vor Ort. Die protzige Anlage vom Nürburgring faszinierte nicht nur die Männer. Durch das Ahrtal erreichten wir wieder unser Hotel.

Am dritten Tag besichtigten wir Schloss Augustusburg in Brühl. Es war eine etwas andere, „coronabedingte“ Führung. In zwei Gruppen besichtigten wir das Schloss. Jeder erhielt die Beschreibung der Räume und durfte selbst lesen. Nach der Mittagspause in Brühl ging es weiter mit einer Stadtführung in Altenahr. Die Führung durch den Weinkeller der „ältesten Winzergenossenschaft der Welt“ in Altenahr-Mayschoss war sehr interessant. Die 5er Weinprobe und ein Winzerteller rundeten das Ganze ab.
Durch den Nationalpark Eifel erreichten wir die Olef-Talsperre mit der 54 m hohen Staumauer an unserem vierten Reisetag. Dort ist das regenreichste Gebiet von Deutschland und es gibt 13 Talsperren. Klaus zeigte uns eine Besonderheit des Hohen Venn. In den Orten Höfen und Kalterherberg, die wir durchfuhren, schützen ca. 4 m hohe Hecken die Häuser vor Wind und Wetter. Dann ging es eine kurvenreiche Straße bergab in das Städtchen Monschau. Es ist bekannt als Stadt der Tuchmacher und der historische Stadtkern mit seinen herrlichen Fachwerkhäusern ist sehenswert. Durch die Eifeler Seenplatte erreichten wir nach kurzer Fahrt die Rur-Talsperre. Überraschend für uns war der Blick auf die weiße Flotte, auf dem blauen Rursee.
Der letzte Tag begann mit einem Aufenthalt im bekannten Kloster Maria Laach. Bei einem Kurzfilm erfuhren wir viel über das Leben der Mönche und über die große Klosteranlage. Durch teilweise enge Straßen und an basaltverkleideten Häusern vorbei, fuhr uns Klaus sicher zur Stadt Mayen. Durch das Tor der mittelalterlichen Stadtbefestigung erreichten wir die Fußgängerzone. Unsere Mittagspause wurde musikalisch untermalt von einer Band auf dem Marktplatz. Im Gasthof Krone in Auenstein stärkten wir uns ein letztes Mal bei dieser rundum gelungenen Reise.

Wir danken Richard für die gute Organisation, die freundliche Versorgung mit Getränken, Süßigkeiten und Schnäpsle während der gesamten Reise. Unser Busfahrer Klaus Melchinger hat uns gut und sicher überall hingefahren und uns auf viele interessanten Sehenswürdigkeiten aufmerksam gemacht.
M.M. + E.G.


Kaltes Feld - Wanderung am 27.09.2020

Am Sonntag, den 27.09. trafen sich 11 gut gelaunte Wanderfreunde und Wanderfreundinnen bei noch kühlen Temperaturen am Rathaus in Neuhausen. Unsere Fahrt in eigenen PKWs führte uns zum Flugplatz Hornberg. Obwohl es tags zuvor geregnet hatte, waren die Wege gut begehbar und die Ausblicke u.a. auf die drei Kaiserberge: Stuifen, Hohenstaufen und Hohenrechberg traumhaft.

Inmitten von alten Wachholderheiden, mit einem Blick auf das Degenfelder Tal und seinen 4 (!) Skisprungschanzen, machten wir bei einem Rucksackvesper Rast.

Der Wettergott bescherte uns neben etwas Wind auch reichlich Sonne, die wir trotz einigen anstrengenden Auf- und Abstiegen genossen.

Den Abschluss bildete die Einkehr in der Knörzer Hütte, die unseren Hunger mit leckeren Maultaschen, Knödeln oder Schweinebraten stillte. Wir sind dann etwas länger geblieben und gegen 19 Uhr in Neuhausen angekommen. Die 16 km lange Rundwanderung hat uns Wanderführern ebenso gefallen wie unseren Mitwanderern und wir freuen uns auf ein Wiedersehen bei unserer nächsten Wanderung, die 2021 voraussichtlich auf der Ostalb stattfinden wird.

Eure WF Achim Schmielau und Klaus Hopp