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Schwäbischer Albverein e.V.

Ortsgruppe Neuhausen / Fildern

Mitteilungsblatt vom 01.08.2019

Artikel für's Blättle bitte bis Freitags abends an:
mitteilungsblatt@albverein-neuhausen.de

Wendrsonn

Bild Wendrsonn

Die Gruppe Wendrsonn gibt es seit 2005. Sie gilt heute als eine der besten deutschen Rock & Pop & Folklore Gruppen.

Auf „Schwäbisch“ wird der Alltag und viele Themen zum Besten gegeben. Viele Preise begleiten die Gruppe, so 2016 beim Deutschen Rock & Pop in 4 Kategorien den 1 und 2. Preis.

Wer die schwäbische Kultur und Musik liebt, der kommt nicht an der Gruppe vorbei. Bekannte Lieder sind: Geile Zeit, Woisch no, Songs von Dahoim und Durch die Nacht.

Der pure Musikgenuss!


Reise-Erinnerungen "Märchenhaftes Südböhmen"  (vom 26. - 30. Juni 2019)

1. Tag, Mittwoch, 26. Juni - einem sonnigen Mittwochmorgen, um 5.30 Uhr, startete unsere Busreise (Melchinger-Reisen) nach Südböhmen, dem wahrhaft märchenhaften südlichen Teil Tschechiens.
Mit Sonne im Gepäck, über die Autobahn Heilbronn, Nürnberg und einigen weiteren Stopps kamen wir nach Pilsen, besichtigten die Pilsener Brauerei und stärkten uns mit einem guten Mittagsessen und einem kühlen 'Pils' für die Weiterfahrt. Nach zügiger Weiterfahrt, einer kurzen Kaffeepause waren wir zwischen 17.00/.18.00 Uhr am Ziel: die Südböhmische Stadt 'Budweis'. Die im Jahr 1265 gegründete Stadt, zurecht 'Perle Südböhmens' genannt, ist Haupt-stadt und Herz der Südböhmischen Region, im Süden Tschechiens (ca. 93.000 EW.) und weltbekannt wegen des Budweiser Bieres. Budweis ist das wirtschaftliche Zentrum Südböhmens und liegt am Nord-Süd-Europa-Korridor (Dresden-Prag-Budweis).
Im Hotel 'Clarion Congress' angekommen, bezogen wir für 4 Nächte unsere Zimmer, dann gab es Abendessen und wir freuten uns auf das erfrischend und süffige 'Budweiser Bier'.

2. Tag, Donnerstag, 27. Juni, nach dem Frühstück holte uns unsere Stadtführerin/ Reise- begleiterin (für 3 Tage), Frau Dagmar Parmova im Hotel ab und führte uns durch die 'ehemalige Kaiserstadt Budweis', am Zusammenfluss von Moldau und Malse gelegen und zeigte uns viele der schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.
1. Ziel: die Innenstadt und der imposante 'Presmysi-Otakar-II-Platz', schöne Arkadenhäuser und mitten auf dem malerischen Hauptplatz steht das Wahrzeichen der Stadt, das geschützte Kulturdenkmal, der 8-eckige, jahrhundertalte (1721/27) barocke "Samsonbrunnen", auch Löwenbrunnen genannt, eingekreist vom Rathaus mit seinen 3 Türmchen und dem berühmten "Schwarzen Turm" (16. Jh.), 72 m hoch, 225 Stufen. Die Turmuhr - Symbol für den Wohlstand des Bürgertums - wurde im Stil der Gotik und Renaissance errichtet, diente als Wacht- u. Glockenturm für die danebenstehende Nikolauskirche und bietet Übersicht über die Altstadt.
Wie wir von Frau Parmova erfuhren, regt der Beiname "Perle Südböhmens" an, durch die schönen Gassen, die kleinen Galerien, die vielen Geschäfte und Gaststätten und evtl. auch durch das Nachtleben, zu schlendern.

Am Nachmittag wurden wir in der Innenstadt vom Bus abgeholt, fuhren durch den Böhmerwald, durch schöne grüne Landschaften, Berge, Täler, Wälder, Wiesen lösten sich ab, zum Ziel: UNESCO-Welterbe Holasovice, deren erste Erwähnung aus dem 13. Jh. stammt.
Der Ort hat einiges mitgemacht (!). Im 16. Jh. soll eine Pestepedemie alle tschechischen Einwohner dahingerafft haben, danach sind deutsche Ansiedler eingewandert/angesiedelt worden.
Die Einzigartigkeit des 'Dorfes': schöne Häuser, vor allem die Giebelfronten, vielfach im Bauernbarock (1840/ 1880), bezeugen eine Blütezeit der böhmischen Dörfer und stattlichen Bauerngehöfte.
Die Geschichte dieses Ortes, so wurde erzählt, sei im 2. Weltkrieg dem Deutschen Reich zugeschlagen und die tschechische Einwohnerschaft sei vertrieben worden.
Doch nach dem Krieg wurde der Stiel umgedreht. Deutsche Siedler wurden vertrieben und tschechische Siedler kamen zurück und Ruhe sei eingekehrt. Holasovice wurde 1995 zum Weltkulturerbe erklärt und in die Liste der UNESCO aufgenommen. Jährlich soll hier ein "Bauernfest" (mehrtägiger Jahrmarkt mit traditionellen handwerklichen Vorführungen) stattfinden.

Weiter gings nach Prachatitz am 'Goldenen Steig' (ehem. Salzstraße). Unsere Stadt-führerin erzählte, dass diese Route bzw. dieses Verkehrssystem ein mittelalterlicher Handelsweg sei, der schon seit Anfang des 11. Jh. genutzt werde, doch vorzeitliche Funde bezeugen, dass dieser Weg viel älter sei, denn der wichtigste Handelsartikel am 'Goldenen Steig' war zweifelsfrei zum Salztransport genutzt. Die böhmischen Länder litten unter Salz-mangel, denn Salz war das einzige und wichtigste Nahrungs- und Konservierungsmittel für Lebensmittel. Die großen Salzlager waren vor allem in den Alpen und so musste dieses Lebensmittel auf Flüssen über Passau und auf Pferderücken zum 'Goldenen Steig', auch 'Salzweg' genannt, über den Böhmerwald nach Böhmen/Prachative - heute Prachatitz am Goldenen Steig - auf den Weg gebracht werden.
Auf diesem Wege, dem 'Goldenen Steig', wurden fast alle Lebensmittel (Getreide, Früchte, und vieles andere mehr) auch Stoffe und Waffen transportiert und so entwickelte sich dieser Weg zur bedeutendsten mitteleuropäischen Verbindungsstraße.
Wie wir schon bei der Anreise sahen, fuhren wir durchweg durch grüne Landschaften: Täler, Wälder, Wiesen, Weiden, auch Teichlandschaften wechseln sich ab und so entstand wohl die sogenannte 'Südböhmische Teichplatte' und das Naturschutzgebiet 'Böhmerwald' und wurde zurecht zum Naturpark erklärt.
Um etwas über den Ort Prachatitz, zu erfahren, machten wir einen Spaziergang zur Ortsmitte. Unsere Reiseführerin, Frau Parmova, machte uns hier mit viel Wissenswertem/Interessantem bekannt. Die erste Erwähnung dieses Ortes sei bereits für das Jahre 1088 nachgewiesen.
Im 11. Jh. war sie Stapelplatz für Salz, das (u.a. auch) von Deutschland eingeführt wurde, denn dieser Ort Prachatitz liegt an der 'Salzstraße' Richtung Passau. Jan Hus, der tschechische Reformator, habe damals als Gymnasiast in Prachatitz gelebt und in jener Zeit, so unsere Führerin, hätten die Hussitenkriege unmenschlich getobt. Die Menschen damals, sehr gläubig, hielten am katholischen Glauben fest. Das litten die Hussiten nicht und verbrannten die Männer der Stadt ' in der Sakristei der Kirche', die Frauen und Kinder wurden als vogelfrei erklärt.
Nach diesen grusligen Informationen wurde angeregt, die hiesige Stadtkirche des 'Heiligen Jakobus d. Ä.' aufzusuchen. Wirklich ein heiliger Ort und so wurde das Lied "Großer Gott wir loben Dich ..." angestimmt.
Nach einer 'Verschnaufpause' gings auf Rückfahrt zum Hotel und den Abend verbrachten wir im Traditionshaus Masne Kramy in der Altstadt.

3. Tag, Freitag, 28.06., fuhr uns der Bus nach Hluboka, ca. 12 km nördlich von Bud-weis. Dort angekommen brachte uns eine Bimmelbahn zum märchenhaften, romantisch-verspielten 'Schloss Frauenberg'. Sicher eines der schönsten Schlösser Tschechiens, das aber über die Jahrhunderte einige Veränderungen erlebte. Wir waren von diesem 'Märchenschloss' überwältigt. Doch nicht nur vom märchenhaften Schloss, sondern auch eine Runde im fantastischen Park mit seinen 100jährigen Bäumen, wäre schön gewesen. Bei der Schloss-führung hörten wir, dass davor einst eine frühgotische, königliche Burg (13. Jh.) stand, diese jedoch in den vergangenen Jahrhunderten einige Wechsel und Erweiterungen erfuhr.
Im 16. Jh. ließ der (damalige) Besitzer die Burg Hluboká zu einem Renaissanceschloss umbauen. Doch wurde nach einem Ständeaufstand 1623 das Anwesen konfisziert und an Baltasar von Marradas übereignet, der sie rekatholisieren lies. Die Erben verkauften 1661 das Schloss an Johann Adolf I. von Schwarzenberg. Zu Beginn des 18. Jh. wurde das Schloß im Barockstil umgebaut und im 19. Jh. ließ ein Nachkomme der Fam. Schwarzenberg, Johann Adolf II., Fürst zu Schwarzenberg, das Schloss im Stil der Romantik umgestalten und ein malerisches Schloss im Tudorgotikstil (englischer Stil) entstand.
Wie wir bei der Schlossführung hörten und sahen, sind die Decken aus/mit edelsten Hölzern und reichen Schnitzereien be/verkleidet. Z. B. sind die Zimmer der Fürstin, auch ihr Lesesaal, von europäischen Meistern des 16. - 18. Jh. gestaltet. Lüster und Fayencen stammen aus Delft. Auch grüßen einige Porträts der bedeutenden Vertreter des Schwarzenberg-Geschlechts an den Wänden. Der größte Saal ist die Bibliothek, geschmückt mit einer edlen Kassetten-decke, die gebundene Literaturvielfalt stammt vielfach aus der Schwarzenburg-Stammburg.

Viele weitere Abteilungen gaben uns Einblick in die kulturellen Schätze dieses einmaligen Kunstobjekts.
Überwältigt vom Gesehenen strebten wir zum nächstenZiel, zur Kurstadt Trebronn, dem Zentrum der weltbekannten Karpfenzucht.

Unser heute (vor-)letztes Tages-Ziel ist die Kurstadt Trebon, die bereits im 12. Jh. durch die Witigonen als Straßendorf begründet wurde. Ein wunderschönes Renaissancestädtchen und Zentrum der inzwischen weltbekannten Karpfenzucht. Trebron - deutsche Bezeichnung Wittingau - hat uns angenehm überrascht und unser erstes Ziel war das 'Trebon/Wittingauer Schloss'. Seiner Größe nach zählt es zu den größten in Tschechischen, ist umgeben von einem Park im englischen Stil und somit eine grüne Oase, mehr oder weniger mitten in der Stadt. Wir wurden zu einer Führung ins Schloss eingeladen, immerhin soll das Schloss etwa 120 Zimmer haben und wir durften einige Innenräume sehen. Das Schloss, heute Eigentum der Stadt Trebon, beherbergt eine wertvolle, unschätzbare Archivarien-Sammlung aus den Anfängen des 13. Jh., auch die der Gegenwartsliteratur aus dem Archiv der Rosenberger-Dynastie. Erwähnenswert ist auch der interessante achteckige barocke Brunnen vor dem Schloss.
Danach war Freizeit angesagt, um die denkmalgeschützte Innenstadt zu erkunden. Es gibt hier Straßenzüge die man nicht überall in dieser Schönheit antrifft. Besonders schön sind die dezentfarblichverzierten Giebel in den Arkadenhäusergassen. Auch reich gestaltet ist das Rathaus und Rathaus-Turm, der sicher gute Aus- u. Überblicke bietet. Der Steinbrunnen davor, aus dem 16. Jh., und die hohe Mariensäule (1780), sind sicher beliebte Treffpunkte.
Während des weiteren Schlenderns standen wir plötzlich vor einem sehr schönen historischen Stadttor und stießen beim Durchschreiten auf ein sehr altes schönes Gotteshaus, die Ägidius-kirche aus dem 12./13.Jh., gegründet von Augustinermönchen. Heute eine zweischiffige Hallenkirche und wie wir erfuhren, ehemals sehr berühmt durch ihre gotische Ausstattung.
Wie wir erfuhren, ist die Stadt Trebon durch 'drei Symbole' bekannt und besuchenswert:

1.) Die fünfblättrige Rose, 2.) die Karpfenzucht und 3.) durch Heilmaßnahmen/Heilbäder, daher auch Kurstadt.

- Die fünfblättrige Rose weist auf die Altertümlichkeit der Stadt hin, vor allem auf die Zeit des größten Stadt-Aufschwungs unter der Herrschaft der (5) Rosenberger-Dynastie(n).

- Die Wittingauer Karpfen (seit dem 16. Jh.), gedeihen in der Trebroner-Wasserlandschaft (in ca. 500-600 Teiche). Diese sind mit mind. 16 miteinander verbundenen Systemen verbunden, gelten als größter Produzent von Süßwasserfischen, die nicht nur in Tschechien, auch in ganz Europa bekannt und verspeist werden.

- Heilmaßnahmen gibt es, wie wir hörten, seit dem 19. Jahrhundert. Die Tradition des Heilbäderwesens beruht auf den örtlichen Naturschätzen, insbesondere durch das reiche Torfvorkommen. Sie seien sehr gefragt und genutzt.

Dann traf sich die Reisegruppe in einem Lokal zum (Fisch-)Essen. Vielleicht verspeiste der eine oder andere ein leckeres Karpfengericht. Neugier und Appetit waren groß.

Bereichert kehrten wir nach Budweis, in unser Hotel "Clarion Congress', zurück.

4. Tag, Samstag, 29.06., nach dem Frühstück war die Reise zur nächsten "Perle Südböhmens, die Stadt Cesky Krumlov (deutsch Krumau)", angesagt und wie wir hörten, führte bereits in prähistorischer Zeit hier ein wichtiger Verkehrsweg vorbei. Die Stadt liegt an beiden Ufern der Moldau, die über 400 km durch Böhmen fließt und hier eine Flussschleife bildet, von der sich die Ortsbezeichnung "krumme Au" ableitet.
Um in die Stadt zu kommen, mussten wir durch die mehrstöckige, offene Brücke, die 'Mantelbrücke' aus dem 15. Jh. gehen, um in die Innenstadt zu kommen. Bereits 1274 ließen sich hier an rechter und linker Uferseite der Moldau Kolonisten aus Bayern und Österreich nieder. Die Rosenberg-Familie erhielt vom König zu Zusage (auch) Jüdische Familien ansiedeln zu dürfen. Diese bildeten eine eigene Kolonie. Die Moldau-Uferseiten ( beidseitig bewohnt) wurden 1347 durch eine Brücke verbunden und zum Schutz wurde um die Stadt eine Mauer befestigt und die vorhandenen Tore mit Türmen bewehrt.
Auf der Moldau-Brücke begrüßte uns eine schöne Heiligenfigur und wir kamen in die Innenstadt, die uns mit ihren durchweg gepflasterten Straßen bzw. Wegen überraschte. Eines unserer ersten Ziele war die Burg, der zweitgrößte Burg- und Schlosskomplex der Tschechischen Republik. Sie ist belegt für das Jahr 1259 (13. Jh.) und im Besitz der Witigonen. Doch, wie wir hörten, erlosch im Jahr 1302 (14. Jh.) dieser Familienzweig und ging an die Herren von Rosenberg, deren Wappenrose (5 Rosen) noch heute Bestandteil der Stadtflagge ist und wie uns bei der Führung gesagt wurde, über 300 Jahre als Residenz der Rosenberger-Dynastie diente. Anfang des 14. Jh. ließ sich einer der Rotenberg-Söhne die 'Obere Burg' errichten.
Bei der Führung im/durch das (große!) Schloss (mehrere Geschosse) konnten wir die reiche Ausstattung der vielen Zimmer bewundern; auch den Schlossturm bestaunen.

Nach einigem Schlendern in der Stadt machten wir uns (wieder durch die imposante mind. 3-stöckige Brücke) zum Parkplatz, wo uns unser Bus zum Lipno-See (auch Böhmisches Meer genannt) brachte und wir eine angenehme, fast 1 1/2stündige Bootsfahrt machten. Nach dieser schönen Schiffsfahrt fuhr uns unser Bus zurück nach Budweis ins Hotel.

Am letzten Abend, im Süd-Böhmen-Land, war Abschiednehmen angesagt. Im 1. Stock des Hotels wurde für unsere Gruppe ein Abschiedsessen mit einer Musikband geboten. Mit schön gedeckten Tischen und einer phantastischen Festtafel, gedeckt mit leckeren Böhmischen Spezialitäten, wurden wir verwöhnt. Die Musikband spielte bekannte Melodien und Lieder, die zum Tanzen einluden, was auch gut genutzt wurde.
Kurz gesagt, es war ein sehr schöner Abschiedsabend und Kofferpacken war angeraten.

5. Tag, Sonntag, 30.06.. Wir gönnten uns noch ein kräftiges Frühstück, dann war Kofferladen angesagt. Unser Bus stand bereit, das Gepäck wurde verstaut und so konnten wir uns mit schönen Erinnerungen, guten Erfahrungen an vier herrlichen Sommertagen gegen 9.00 Uhr auf die Heimreise machen. Flott ging es über Netolice - Strarazny - Philippsreut - Deggendorf - Landshut, zwischendurch mal einen kurzen Aufenthalt dann gings weiter über Dachau, Augsburg und Ulm. Zwischendurch stärkten wir uns bei einer Abendeinkehr. Hernach forderten lange Autoschlangen unsere Geduld, aber wir kamen gut in Neuhausen an.

Gerda Weyhreter

Südböhmen - Bild 1

Südböhmen - Bild 2

Südböhmen - Bild 3


Sa. 17. 8. - Bus zum Kloster Siessen und Torfbahn

Die Abfahrt ist bei der Einfahrt Tiefgarage am Ochsengarten um 7:30 Uhr. Wenn jemand zu Hause abgeholt werden möchte, bitte bei der Anmeldung mitteilen. Es geht ohne Autobahn Richtung Süden. Mit einer Bretzelpause fahren wir über Saulgau zum Kloster Siessen. Die Klosteranlage Siessen erreichen wir gegen 9:30 Uhr. Im Klosterkaffee haben wir einen Raum für uns, zentral gelegen, saubere WC-Anlagen und im Umkreis von 200 Metern liegen Sehenswürdigkeiten. Die Anlage lassen wir uns in 2 Führungen näher bringen. Die Wander-Gruppe ist in der ersten Führung, um zügig zu der 2-stündigen Wanderung starten zu können. Nur leichte Steigungen und abwechslungsreiche, gut befestigte Wege führen uns mit einer Schleife zum Mittagessen – wieder zum Klosterkaffee. Wer eine kleine Tour bevorzugt, der kann vom Klosterkaffee aus in den Klostergarten, durch die Anlagen oder auch das kleine Museum, den Hummelsaal besichtigen. Von der Künstlerin und Klosterfrau Berta Hummel sind hier viele Zeichnungen und Postkartenmotive ausgestellt. Wer nicht so weit laufen kann, der kommt mit 333 Schritten und auch mit einem Rollator zu den wesentlichen Punkten unserer Tagesfahrt.

Nach dem Mittagessen, Kaffee und Kuchen geht es am späten Nachmittag Richtung Bad Wurzach. Statt im Bus sitzen wir für eine Rundfahrt im historischen Bähnle und lassen uns anschließend das kleine Museum rund um den Torf zeigen. Der Unkostenbeitrag von 35 € beinhaltet den Bus, Führung sowie das Bähnle. Wir werden ab 19:30 zurück sein. Wir freuen uns auf eure Teilnahme, gut gelaunte Gäste, auf ordentliches Wetter, auf das Wiedersehen und einen interessanten Tag!

Alle Anmeldungen bitte mit Bezahlung bei den Wanderführern
Irmgard Kirfel, Tel. 21 80, Edeltraud Gutekunst, Tel. 6 07 51 und Siggi Melzian, Tel. 94 88 53.


Freizeittreff am Montag, den 5. August 2019

Am Montag, den 05. August 2019 um 14.30 Uhr, laden wir zum Freizeittreff in die Schloss-Scheuer ein.

Alle Damen und Herren, die Lust und Laune haben, sind herzlich eingeladen.

Wolfgang Lang